HERMANN HESSE

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Bedeutende Sammlung von Hesse-Erstdrucken durch die Sparkasse Pforzheim Calw erworben

 

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Bedeutende Sammlung von Hesse-Erstdrucken durch die Sparkasse Pforzheim Calw erworben
Artikel von Sebastian Giebenrath
am 18.03.2005
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CALW/PFORZHEIM. Weniger literarisches Interesse, sondern eher die Freude am Sammeln bewirkt, dass manche Buchschätze der Nachwelt erhalten bleiben. Obwohl der meistgedruckte deutschsprachige Autor des 20. Jahrhunderts, sind Erstausgaben von Hermann Hesse ausgesprochen rar.

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Nun kann sich Calw, die Geburtsstadt des Literaturnobelpreisträgers, rühmen, die derzeit wohl umfangreichste und bedeutendste Sammlung dieser Kostbarkeiten in ihren Mauern zu wissen. Der Hesse-Stiftung der Sparkasse Pforzheim Calw gelang es, für einen ungenannten Betrag die Hesse- Erstausgabenbibliothek zu erwerben, die das Hannoveraner Wissenschaftlerehepaar Ulla und Lothar Hübl in einem Vierteljahrhundert zusammengetragen hat.

Begonnen hatte die Sammelleidenschaft in einem Berliner Antiquariat, als dem Ehepaar das „Bilderbuch“ aus den 1926 erschienenen Gesammelten Werken Hesses in die Hände fiel. Zunächst wurde alles an Erstausgaben des Dichters aufgekauft, was der Markt anbot – meist zu schnell und zu teuer und ohne auf den Zustand der Bücher zu achten. Doch alsbald siegte der ökonomische Sachverstand, über den beide – sie promovierte Unternehmensberaterin, er Professor der Wirtschaftswissenschaften – reichlich verfügen.

Alle einschlägigen Antiquariate in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Schweiz, Skandinavien, Holland, Israel und den USA wurden aufgesucht, gesammelt aber nur, was noch zu Lebzeiten des Dichters erstmalig im Druck erschienen war. Erstveröffentlichungen in Zeitschriften, wie die erst 1987 als Buch erschienene Novelle „Erwin“, konnten deshalb nicht berücksichtigt werden. Neben rund 400 von insgesamt 550 Hesse-Erstausgaben umfasst die Hübl-Kollektion auch Autografe und seltene Briefe. Etliche, meist nur wenige Seiten umfassende und signierte Privatdrucke für Freunde sind ebenso Bestandteil der Sammlung wie „Romantische Lieder“, die Hesse auf eigene Kosten 1898 hatte drucken lassen und den Großteil der 600 Exemplare verschenkte. Einige von Hesse zusammengestellte Erzählbände für die von ihm betreute Bücherzentrale für deutsche Kriegsgefangene während des 1. Weltkriegs konkurrieren im Seltenheitswert mit den drei losen Blättern, die einer von Hesse 1910 besorgten Ausgabe des Alten und Neuen Testaments beigegeben waren.

Zusammen mit der vor zehn Jahren erworbenen, völlig anders aufgebauten Sammlung des Hesse-Forschers Martin Pfeifer, verfügt nun die Hesse-Stiftung der Sparkasse über eine einmalige Kollektion, die für Wissenschaftler und Interessierte zugänglich ist.

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