HERMANN HESSE

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Hesse-Gedichte und Kompositionen voller Sehnsucht und Wehmut (zum Todestag)

 

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Hesse-Gedichte und Kompositionen voller Sehnsucht und Wehmut (zum Todestag)
Pressemitteilung
am 11.08.2002
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CALW. Einen stimmungsvollen und interessanten Hesse-Abend gestalteten im Rahmen der Hirsauer Klosterspiele Prof. Claus Thomas (Hesse-Rezitationen), Ines Müller-Busch (Flöten) und die Calwer Kantorei anlässlich des 40. Todestages am 9.8.02 des in Calw geborenen Literaturnobelpreisträgers unter dem Motto „Und alle Zeit ward Gegenwart“.

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Klick zum Vergrößern Flötistin Ines MĂĽller-Busch
 
Nachdem die Kantorei unter der Leitung von Bernhard Reich und mit musikalischer Begleitung von Hannes Reich (Violoncello piccolo) sowie Rose Reich (Orgel) den Choral „Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ“ aus der Ostemontagskantate von Johann Sebastian Bach vorgetragen hatte, rezitierte Prof. Claus Thomas in der stimmungsvollen St. Aurelius Kirche in Hirsau ausgewählte Hesse-Gedichte, während die Flötistin Ines Müller-Busch die Gedichte musikalisch mit Werken von Rossini bis Stockhausen umrahmte oder aber im Einklang mit Thomas die Texte harmonisch unterlegte.

Bei der Auswahl hatte sich Prof. Thomas, der die Werke ausdrucksstark und voller Hingabe vortrug, eine bunte Mischung an Gedichten ausgewählt, die von den bekannten „Stufen“ über „Ich log“ oder „Mein Grablied“ bis hin zu „An die Schönheit“ und „Der Trinker“ reichte. Sie war dabei von einem Grundton geprägt, die bekenntnishaft-autobiografisch die vielfachen Wandlungen, Probleme und Krisen des sensiblen Dichters Hesse im Zwiespalt von Geist und Sinnlichkeit, Verstand und Gefühlen widerspiegelte. Und so bunt und abwechslungsreich wie die Auswahl der Gedichte war auch das musikalische Spektrum, bei dem sich Ines Müller-Busch nicht unbedingt auf die Lieblingskomponisten Hesses beschränkte, sondern die Werke von Igor Stravinsky, Hidegard von Bingen, Franz Weiss oder Johann Sebastian Bach vielmehr nach der Harmonie zu den einzelnen Hesse-Werken ausgesucht hatte.

Die beiden Aufführenden entführten die Zuhörer in der nur mit Kerzenlicht beleuchteten Aureliuskirche mit ihrem gleichermaßen harmonischen, wie auch spannungsgeladenen Vortrag, für knapp zwei Stunden aus dem Alltag, und ließen die Welt im Bann der Eindrücke Hesses und der Komponisten über die Jahrhunderte erscheinen.

Mit Prof. Dr. Claus Thomas, der als Hochschullehrer für Sprechwissenschaft und Rhetorik an der Freiburger Universität tätig und gleichzeitig Leiter der Studiobühne ist, hatten die Programmverantwortlichen für den 40. Todestag einen hervorragenden Rezitator verpflichtet, der den Werken Hesse mal die erforderliche Leichtigkeit, mal die nötige Schwere verlieh, ohne sich selbst in den Vordergrund zu spielen.

Zurückhaltend als Person, aber ausdrucksstark im Spiel präsentierte sich die versierte und international ausgezeichnete Flötistin Ines Müller-Busch, die mit einer Vielzahl von Flöten immer die passende Stimmung zu den von Wehmut und Sehnsucht geprägten Hesse-Gedichten, passend zum 40. Todestag des Autors, schuf.


In eigener Sache:
Es war auch ein eigener Artikel zum Todestag geplant. Aus verschiedenen Gründen konnte dieser bedauerlicherweise nicht umgesetzt werden. Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür.
Timo

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