10. Silser Hesse Tage - 25.06. - 28.06.2009, Sils

Pressemitteilung
01.02.2009


Hermann Hesse, Literatur-Nobelpreisträger 1946, gehört zu den am meisten gelesenen Autoren. Die 10. Silser Hesse Tage setzen sich mit seiner weltweiten Wirkung und seinen Bezügen zur Weltliteratur auseinander.

Unter dem Titel „Politik des Gewissens“ referieren und diskutieren u. a. Eugen Drewermann, Helga Abret, Eugen Mazenauer, Andreas Solbach, Ingo Cornils, Thomas Feitknecht, Volker Michels und Adolf Muschg über die verschiedenen Formen des Engagements eines Schriftstellers und Intellektuellen im 20. Jahrhundert.

„Mir liegt alles Politische nicht, sonst wäre ich längst Revolutionär“, sagte Hermann Hesse einmal. Was das im wilhelminischen Deutschland, in der Zeit des Nationalsozialismus und des Kalten Kriegs bedeutete, wird von prominenten Fachleuten aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Ausserdem werden Vergleiche mit zwei ganz gegensätzlichen Autoren angestellt, nämlich Ernst Jünger und Peter Weiss.
Neben den Vorträgen stehen Diskussionen (u.a. auch mit jungen Forschenden) und ein musikalischer Abend auf dem Programm.

Tagungsort ist das Hotel Waldhaus, das von Friedrich Dürrenmatt und Albert Einstein über C. G. Jung, Hermann Hesse, Theodor Heuss, Franz Kardinal König bis zu Thomas Mann und François Mauriac immer wieder prominente Gäste aus Kultur und Politik beherbergt.

Flyer Silser Hesse Tage 2009

Anmeldung

Quelle: www.hhesse.de