HERMANN HESSE

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  Reisebericht Calw
 

Das Hermann Hesse-Museum , Teil 2

 

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Übrigens ist das Museum die größte Dauerausstellung Europas über Hermann Hesse.
In den folgenden Räumen wird sich dann mit der Flucht aus Maulbronn, den "zielsrebigen Umwegen Tübingen - Basel - Italien" und den ersten schriftstellerischen Erfolgen beschäftigt. Zu jedem großen Werk ist eine Erstausgabe ausgestellt und man kann einiges zur Entstehungsgeschichte erfahren.

Das viele Lesen hatte mich etwas ermüdet. Der benachbarte Kirchturm schlug viertel vor zwei und ich dachte daran, eine kleine Mittagspause einzulegen. Da kam mir das Ausstellungsstück im nachsten Raum wie gerufen. Es war ein Holzstuhl, ich glaube aus der Gaienhofener Zeit, auf dem ich mich erst einmal niederließ und meine Butterbrote auspackte. Nein, natürlich machte ich sowas böses nicht. Ich nahm mein Mittagessen außerhalb ein (bei Metzgerei Franz, Currywurst und Pommes für 5,-) und kehrte frisch gestärkt gegen vier Uhr wieder zurück.

Ein weiterer interessanter Raum war Nummer sieben: "Wahlheimat Schweiz und Erster Weltkrieg". Hier kann man den politischen Artikel "O Freunde, nicht diese Töne!" vom 3. November 1914 aus der >Neuen Zürcher Zeitung< einsehen, in dem er sich gegen die Kriegführung im "Studierzimmer" und "am Schreibtisch" ausspricht. Auch die Gegenreaktionen zu weiteren Berichten werden aufgezeigt, in denen ihm die "Drückebergerei" und "schlaue Feigheit" vorgeworfen wird.Der nächste Raum beschäftigt sich zum Großteil mit der zweiten großen Leidenschaft des Dichters, nämlich mit der Malerei. In dem hellen Raum sind einige Aquarelle sowie bebilderte Gedichtsbände ausgestellt. Ein weiteres Thema ist die Gärtnerei, die Hesse sehr liebte und als Ausgleich zum Schreiben nutzte. Hinter einem Glasfenster ist sein Rucksack mit Malstühlchen zu sehen, sowie ein paar Gartenwerkzeuge, Hut und Arbeitskittel.

Im letzten Raum schließlich geht es unter anderem um den Steppenwolf, das Glasperlenspiel und, schön formuliert, den Ausklang.
Auch ich ließ meinen Besuch hier so langsam ausklingen. In der letzten Stunde füllte sich das Museum noch einmal mit einigen Leuten, wobei es am Vormittag eher ruhig war. Ich hinterließ noch einen Gruß im Gästebuch und ging zurück an die Kasse, wo ich meinen Rucksack abgestellt hatte. Für 20 Mark kaufte ich mir noch das Buch "Erinnerungen der Söhne an ihren Vater Hermann Hesse", herausgegeben von Uli Rothfuss und veröffentlicht von der Kreissparkasse Calw, das ich nur jedem empfehlen kann, denn es gibt es nur in Calw zu kaufen. Empfehlen kann ich auch jedem einmal hierher zu kommen, für mich jedenfalls hatte es sich gelohnt.

 


 
   

 


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