HERMANN HESSE

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  Reisebericht Calw
 

Auf den Spuren Hermann Hesses, Teil 1

 

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Am 24.8.99 morgens um sieben Uhr brach ich auf, mit meinem Auto in Richtung Calw im Nordschwarzwald. Schon vor längerer Zeit hatte ich mir vorgenommen, einmal die Geburtsstadt des Dichters Hermann Hesse selbst kennenzulernen, nachdem sie mir als Leser seiner Erzählungen und Romane schon oft in schönen Worten beschrieben wurde.

Nach reibungsloser Fahrt kam ich dort gegen halb zehn Uhr an und suchte nach einem Parkplatz, den ich nach einem kurzen Abstecher in die Fußgängerzone dann auch fand. Das Schild "Nur mit Parkschein" war halb von einem Baum verdeckt und ich freute mich über die kostenlose Parkmöglichkeit nicht weit vom Stadtkern entfernt. Dieser war alsdann auch mein erstes Ziel. Leider war das Wetter heute nicht überragend und der Himmel mit grauen Wolken verhangen, so daß ich meinen rot-weißen Regenschirm mit mir nahm. Mein Stadtplan leitete mich zuerst in Richtung Hermann-Hesse-Platz.

Auf dem Weg dorthin fiel mir natürlich gleich auf, daß das Stadtbild von zahlreichen Fachwerkhäusern geprägt wird, die der Innenstadt einen urtümlichen und gemütlichen Charakter verleihen. Zusammen mit den Straßencafés, Gaststätten und Eisdielen, die überall anzutreffen sind, lädt dies den Besucher zum längeren Verweilen ein.

Als ich dann auf dem Hesse-Platz stand, war ich allerdings etwas enttäuscht. Der ihm gewidmete Brunnen war verdreckt und als Mülltonnen-Sammelstelle benutzt worden. Auch am Nachmittag war dies noch so, an dem mein Foto entstanden ist. Naja, was soll's, dachte ich mir, machte kehrt und ging zum Geburtshaus am Marktplatz.

Hier wurde er also geboren, der Hermann, vor 122 Jahren. Und nun stand ich hier vor diesem schönen Fachwerkhaus, in dem heute das Modehaus Schaber seine Kleidung verkauft, und betrachtete die Gedenktafeln neben der Eingangstür.

Auf einer Bank direkt davor machte ich erst mal Pause und aß den Kuchen, den ich mitgebracht hatte. "Hermännle, lauf nicht so weit weg und sei zum Abendbrot wieder da!", hörte ich es in meiner Vorstellung die Mutter aus dem zweiten Stock ihrem Sohn hinterherrufen. Aber wahrscheinlich war er ja damals noch zu jung, um allein raus zu dürfen. Egal. Ich folgte dem Schild, das das Museum auswies, lief an der Stadtkirche mit ihrem spitzen Turm vorbei und schaute noch bei der Hesse-Abteilung der Buchhandlung Fuchs vorbei (sehr ordentlich).


 

 
   

 


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