HERMANN HESSE

  Name:
  Passwort:
 
 
 
 
 
  Autorentreff
 

Literarischer Austausch unter Morgenlandfahrern

 

Besuchen Sie auch:









      
 
Start/Artikel
Forum
Autorentreff
Das Werk
Gedichte
Referate/Schule
Weitere Infos
Hesse-Links
Über
Kontakt
   
 
   Fragen stellen
   Referate
   Arbeiten
 


- von das_Zottel



Ich sehe mich um in diesem Ding,
doch frage ich mich stets
ob meine Augen je zuvor Benutzung fanden.
Denn die Wahrheit ist ein Mysterium gleich einem verschlossenen Buch,
das nur der Tod öffnen kann
um über seine Seiten zu gleiten.
Ich suche Antworten auf die Frage nach der Farbe der Bäume
und dem Hierarchen der ihre Farbe auf Grün bestimmte
und somit ihre Individualität untergrub,
dessen Maßnahmen jedoch Lücken aufzeigen
durch die Funken,
ja ganze Strahlen von Einzigartigkeit jedes Wesens lucken können.
Die Gedanken sind Widersprüche in sich selbst,
fallen bei kleinster Konfrontation in sich zusammen,
denn was mir als völlig klar und logisch erscheint,
tun andere Seelen als Dummpfug wegen „ungenügender Beweisführung“ ab.
Das Erwarten auf Verständnis ist heutzutage sinnlos,
denn Einzelkämpfer tummeln sich überall.
Mannschaft ist nur noch ein bedeutungsloses Wort,
das von Eitelkeit und Selbstlob unterdrückt wird,
denn jeder ob groß ob klein
hat zu dieser Zeit keine Wahl, meint keine Wahl zu haben,
muss also für sein Wohlbefinden sorgen,
bemerkt dabei nicht mal die Leichen und Schwerkranken zu seinen Füßen,
die Leidenden,
die rechts und links von seinem trägen und doch selbstbewussten Gang den Weg säumen.
Die Tränen in ihren Augen
und der Hunger der aus ihren Leibern spricht,
finden keinen Anklang in den Herzen der Menschen,
der Trupp der Kämpfer zieht vorbei
und lässt Schwache, Alte und Kinder ihrer sogenannten „Einheit“ zurück.
Im Wind verhallen die Hilferufe und Blätter fliegen ziellos dahin,
als würden sie dem Marschtrupp folgen wollen.
Die Blätter haben nun ihre Bestimmung verloren
und liegen braun, verdorrt und einsam wie ein Busch in der Wüste
auf dem blutgetränkten Boden.
Ein grausames Schauspiel,
das mir tiefe Trauer einverleibt.
Das ich sicher aus meinem Bau heraus beobachte,
denn es ist ein quälender Traum,
der sich Leben schimpft
, aus dem nur der Tod ein Erwachen bringt.

 



 
Kurzbewertungstendenz:
(2 Stimmabgaben)

 

Um dem Autor einen Kommentar zu seinem Text zu schreiben, klicke auf seinen Nicknamen unter der Überschrift und schreibe ihm eine private Nachricht. Du kannst dich auch im Forum anmelden, um mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.

Lyrik

  Morgenlandfahrer: 1416
 
Info: deutsch englisch französisch spanisch italienisch polnisch ungarisch tschechisch türkisch
 
 
Termine:
 
<< Januar 2018 >>
M D M D F S S
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        

Termin eintragen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
   

 


© 2004-2010 hhesse.de  |  Impressum  |  Kontakt:  |  Technische Umsetzung: www.ifeelweb.de