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Krisis - Ein St├╝ck Tagebuch

 

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Krisis - Ein St├╝ck Tagebuch
Artikel von Timo Reith
am 21.04.2002
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1928 erschien das lyrische Tagebuch aus der Steppenwolf-Zeit in einer einmaligen Sonderausgabe von nur tausend Exemplaren. Jetzt ist es in der Bilbiothek Suhrkamp neu aufgelegt worden.

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Klick zum Vergr├Â├čern Krisis - Ein St├╝ck Tagebuch
 
Urspr├╝nglich als ein Teil des Steppenwolf konzipiert, erschien dieses lyrische Tagebuch, seines satirischen, zeit- und selbstlosen Charakters wegen, 1928 in einer einmaligen Sonderausgabe von nur tausend Exemplaren.
Krisis war die Antwort Hesses auf die Gl├╝ckw├╝nsche seiner Feunde und Leser zu seinem 50. Geburtstag, auf die W├╝rdigungen, die dieser Geburtstag im Kulturbetrieb und in der Presse gefunden hatte.
Diese Ausgabe, der erste Nachdruck der Edition von 1928, dokumentriert in einer Nachlese auch solche Gedichte, die den Ausruf einers Rezensenten best├Ątigen: "Francois Villon hat einen Bruder bekommen!"

Und weiter Oskar Loerke: "Dieses Werk in Gedichtform ist weit mehr als nur ein Tagebuch einer kurzen Zeitspanne: es ist ein Lebensbuch. Denn es enth├╝llt mit Bewu├čtsein und ergreifender Deutlichkeit eine Wesensseite des Dichters, die von Anbeginn in ihm vorhanden war, doch vor dem Eintritt in die Klarheit, die Entschlu├čkraft, den Bekenntnisdrang des gereiften Mannesalters keinen k├╝nstlerischen Ausdruck fand ... Sinn und Ziel seiner einfachen, oft derben, immer aber reinen und vollen Verse ist Aufrichtigkeit: sie erf├╝llen eine Notwendigkeit seiner Natur. Und so wirken sie an der Entdeckung neuer Wirklichkeit und damit neuer Sch├Ânheit des Lebens mit, in deren Dienst alle B├╝cher des Dichters stehen."

Wer bisher noch keinen Kontakt mit den Krisis-Gedichten hatte, hier eine Kostprobe:

Pfeifen

Klavier und Geige, die ich wahrlich sch├Ątze,
Ich konnte mich mit ihnen kaum befassen;
Mir hat bis jetzt des Lebens rasche Hetze
Nur zu der Kunst des Pfeifens Zeit gelassen.

Zwar darf ich mich noch keinen Meister nennen,
Lang ist die Kunst und kurz ist unser Leben.
Doch alle, die des Pfeifens Kunst nicht kennen,
Bedaure ich. Mir hat sie viel gegeben.

Drum hab ich l├Ąngst mir innigst vorgenommen,
In dieser Kunst von Grad zu Grad zu reifen,
Und hoffe endlich noch dahin zu kommen,
Auf mich, auf euch, auf alle Welt zu pfeifen.


(Seite 71)


Krisis. Ein St├╝ck Tagebuch.
Gedichte
88 Seiten. 10,80 €

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