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Das DIng AUF seinem kOPF
- von oswald



Das DIng AUF seinem kOPF

das Ding sitzt auf seinem Kopf, wie lang schon, er kann nicht Weg laufen, nicht nach ihm schlagen, er ist paralysiert, jetzt weiß er auch, warum dieses Wort, nicht gelähmt, er ist, hypnotisiert, von dem Surren der Flügelschläge, das in ihm ist, er ist das Surren, die Beine Lähmen ihn, seine Nervenbahnen, hatte er gedacht, aber nun denkt er nicht mehr, er steht nun da, starrt auf die Landschaft, die durch seine Augen dringt, in seinem Kopf ist, vorher hat er noch Boden unter den Füssen gespürt, dann fühlte er sich schweben, nichts mehr, keine lange Weile, kein Schmerz, kein Wille, die Landschaft ist, das Surren ist, bleibt die Landschaft, bleibt das Surren, und wenn, bleibe ich dann, ein Mücke, hatte er im ersten Schreck gedacht, sich gereizt an den Kopf gefasst, ist dann zurück geschreckt, vor der Größe, hat seinen Körper auch noch leicht bewegt, doch das Surren war schon lange zu hören, um ihn herum, und irgend wann, war er in der Mitte, war er es, gleich zeitig mit dem Gefühl, etwas auf dem Kopf zu haben, doch der Schreck schwand sehr schnell, wie die Erinnerung, die Zeit,
schon wieder eine dieser Statuen, dachte er sich, noch unter Kontrolle habend, doch die Panik spürend, die Angst, die kam, je mehr er sich fragte, ob er panisch werden müsse, die nicht kam, die nicht größer wurde, die nur plötzlich da war, bewusst war, ihn ein nahm, er war, und doch konnte er keine Veränderung fest stellen, keine Angst, was ihn noch mehr erschreckt, als er durch die Gegend ging, still war es geworden, nur dieses leichte Surren, irgend wo, er wusste nicht, woher, es kam, im Hintergrund, fast angenehm, im Gegensatz zu dem gewohnten Brei, aus Straßenlärm, Baustellen, Geschrei, jetzt war alles still, auch bewegte sich fast nichts mehr, er starrte in seine Augen, was ein Bildhauer, die alten Griechen, sein Spiegel, war er nun er, oder er in ihm, ihm in er, Leere, Fülle, Gerade noch Kraft genug, sich auf den Beinen zu halten, irgend wann an gehalten, nicht erschreckt, nicht zu leiden scheinend, er schlug in sein Gesicht, er fiel zu Boden, starrte in den Himmel, war er nun der Himmel, der gefallene Himmel, abgefallener Gott, er wollte andere Statuen herbei schaffen, eine Bilder Collage machen, doch die Angst, vor dem Nichts, vor dem Täter, auch wenn der leidlose Ausdruck, ihn beruhigte, wer war denn noch da, ausser ihm, die Collage, die neue Welt, und er war schon stolz, der Schöpfer zu sein, wie würde er in die neue Welt gelangen, musste er warten, Teil von ihr werden,
er geht dem Surren nach, wie in Trance, kann sich nicht wehren, will es sehen, doch ist Willen los, würde er sich wehren, er starrt, durch eine versteckte Lücke, bleibt er stehen, auf eine, dieser Statuen, erstarrt von der haltlos, schutzlos hineinströmenden Außenwelt, Schnittstelle, was ist da auf seinem Kopf, er traut sich nicht näher zu kommen, hält sich fest, sein Gehirn bricht, Blitzen in seinem Kopf, diese Anstrengung, sich zu wehren, er hält sich fest, doch will weiter gehen, es hat Flügel, und sitzt auf dem Kopf der Statue, was macht es dort, zu groß für eine Mücke, und doch, nichts ist ihm ähnlicher, er starrt, direkt in seine Augen, schwarz, undurchdringlich, und weiß, er stößt sich von der Wand, er ist gesehen, wird beobachtet, und läuft Weg, in dem Kopf der Statue, starrt ihm immer noch in die Augen, so schnell er kann, läuft, schneller als er kann, ein Glücksgefühl durchblitzt seinen Körper, und er läuft weiter, will es steigern, starrt immer noch in die großen, schwarzen Augen, kann den Blick nicht lösen, sieht die Lücken, seines Blicks, im Versteck, es löst sich von der Statue, in die Luft, die kalten Augen kommen auf ihn zu, er läuft, läuft noch schneller, das Glücksgefühl, zerschlägt sein Gehirn, schwarz, vor seine Augen, er bricht, zu sammen

 



 
 

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