HERMANN HESSE

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die Rede
- von oswald



die Rede

die Rede

,das Leben ist scheisse, schreit es aus dem Fernseher, die Welt ist kaputt, schreit er ins Mikrophon, aus den Lautsprechern, über dem grossen, gefüllten Platz, unsere Versuche sie noch zu retten, zerstören sie noch mehr, und uns da zu, sie sind den Zweck los, JA, grölt die Menge, alt und jung, Mann und Frau, unsere Versuche, das ewige Leben zu erreichen sind genau so Zweck los, seine Helfer hatten alle Fernsehprogramme in sein Mikrophon geschleust, in der verseuchten Welt des Internets, in der alles mit ein ander infiziert ist, konnten sie auch noch Discos, Computer Einsiedler beschallen, so dass zu dieser Zeit die meisten Menschen aus seinem hypnotischen Gesang geliefert waren, da die öde und Leere sie zu dieser Beschäftigung der Fülle getrieben hatte, was haben wir schon erreicht, in dieser Welt, was wissen wir schon mehr, als unsere Vorfahren, in unserem Leben, Schweigen schlägt wie ein Donner auf die ergeben Hörenden, viel, schrie er weiter, und wir können stolz darauf sein, alles ist genau so wenig wie nichts, denn wir alle werden sterben, Sterben, sterben, JA, wir wollen endlich auf wachen, aus unserem Traum, wir wollen endlich wieder das Leben sehen, wie wollen es wieder hören, wieder fühlen, so vereint, wie wir es noch nie getan haben, und ich sage ,WIR, und meine uns, uns alle, denn wir sind unsere Väter, sind unsere Mütter, die der zeitigen Krone der Schöpfung, die gegen wärtig Lebenden, wir wollen endlich auf hören, mit unseren Kinder Spielen, des Kriegs, der Macht, des Fortschritts, der Forschung, mit unseren kläglichen Versuchen unser verlorene Kind zu töten, unsere Lust fehlend zu leiten, es ist Zeit für eine neue Leitung, wir zerstören die Lüge der Kultur, die Lüge der sozialen Leistungen, und nehmen uns an den Pennern ein Beispiel, die in ihrer gelassenen, alkoholisierten Einsamkeit, jeden ernsten, forschenden, ängstlich strebenden Krieger als Narr erscheinen lassen, JA, wir wurden immer geleitet, wohin wir geführt wurden, dahin gingen wir, wir werden nicht mehr leiden, unter unserer Leitung, JA, lasst uns endlich egoistisch sein, wie wir es schon immer waren, wie wir es schon immer taten, lasst uns den absoluten Egoismus im Multiziplismus betreiben, den gegen wärtigen Egoismus, nie wird uns jemand vermissen, unsere Kinder werden nicht leiden, am wenigsten daran, dass sie nicht geboren wurden, seht zu euren Seiten, und ihr habt genug Gesellschaft, nur eure Angst wird sie euch nehmen, die Zeit ist zur Ewigkeit erwacht, mit diesen Gütern, der Lagerhäuser, der Apotheken, Chemielabors und wahren Häusern, genug, die nächsten Wochen uns zu ernähren, mit Drogen Weg zu beamen, uns zu lieben, wer am längsten lebt, der stirbt am einsamsten, lasst uns die Zukunft und die Vergangenheit vergessen, wir brauchen keine Wahrheit mehr, wir sind die Wahrheit, keine Reden, keine verkrampften Theorien, denn wir fühlen, was wir wollen, die Freiheit ist da, wir müssen sie uns nur nehmen, und vergessen, was gut und böse sei, JA, Jubel, Trubel, Heiterkeit, die Nacht brauchen wir nicht mehr zum Schlafen, denn wir werden sterben, deshalb sagen wir ,ja, zu Leben, nichts ist mehr zu erfahren, es gibt keine Lehre mehr, es gibt keine Krankheit mehr, denn es gibt keine Gesellschaft mehr, die Menge tobt, Haschrauchsprüher fliegen zur allgemeinen Erheiterung um die Welt, irre Gestalten, laufen ohne weitere Anstalten zu machen, befreit um her, auf dem Boden, Liebenden, Fickende, Wichsende, im Kreis laufende Kollaborateure, goldene Schüsse, voll Freude, auch gelassenere Gruppen, grosse Partys, Essen und Trinken, Musik aus vielen lauten Sprechern, zur letzten, nie komponierten Symphonie, alles wird über flüssig, und welche lachen sich tot, über diese Karnevalsrede, über ihre ernst, andächtige, Respekt bewusste Vergangenheit, es gibt keine Zukunft, kein Gericht, jeder Schutz, jedes Versteck löst sich vom Sinn, denn es schütz das Leben, der Schmerz ist mit der Zukunft und Vergangenheit gestorben, wir haben dem Leben in den Arsch getreten, unserer Historie, unserer Erinnerung, befriedigt stieg er von seinem Podium, stürzte sich in die erlöste Menge, in offene Arme und Beine, endlich frei, das zu tun, was er wollte, ohne mehr dafür an geklagt zu werden, ohne andere dafür zu verlassen, verlieren

 



 
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