Hochsommertraum
Flirrende Hitze über grauem Asphalt –
am Wegrand singt träg nur die Grille.
Kühlendes Moos im ruhenden Wald –
im Kornfeld brütende Stille.
Die Welt ruht tief im Hochsommertraum –
kein Rennen, kein Hetzen, kein Eilen.
Schatten spendet der obstschwere Baum –
zur Mittagsruh magst du verweilen.
Träum süß dann von Tagen im Sonnenglanz –
von Nächten so mild und so rein.
Von Lampions, Mondlicht, Lachen und Tanz –
Von Stunden, wo Mensch du darfst sein.
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