Wanderngen

von dummy
Lyrik Bisher keine Bewertung 09.10.2001

Ich trieb im Blut der weiten Ahnen.
Die Tage schritten mir zu klein.
Dem Brauchtum und den festen Bahnen
wollt ich beständig ferne sein.

In jedem angefang‘ nen Leben,
in allen Zeiten, mittendrin,
war ich voll Sehnsucht und Bestreben,
vertrautem Treiben bald zu flieh‘ n.

Es brachen die gefühlten Fernen
ins Heimatliche, drohend laut,
doch stand ich unter fremden Sternen,
war mir das Neue unvertraut.

Ich hülle mich, im Umgetriebe,
verloren, in mein Einsamsein.
Vielleicht nur Sehnsucht nach der Liebe
trieb mich weltaus, trieb mich weltein…

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