Federfall

von dummy
Lyrik Bisher keine Bewertung 31.01.2002

Wem soll ich jetzt den Atem stehlen,
da meine ausgefallnen Federn
deinen Mund bedecken?
Sie wirbeln auf bei jedem Atemstoß,
doch sinken nie zu deinen Hüften nieder,
wo wie einst ein Dornengürtel wächst.
An deine Lippen schmiegen sie sich immer
und tanzen, wenn sie fliegen,
meinen Augen ein Ballett des Hohns.
Was hab ich noch zu geben? – Nichts,
denn niemand will den nackten Körper eines Bettlers.

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