INSCHRIFT
Es muß unendlich stumm sein, Das Wort, das nicht verjährt. Ist es nicht der stumme Stein, Der alles überwährt? Es …
Eindruck nach einem heiteren Beisammensein
Im Mondlicht selbsterschaffner Todesangst erkenn ich Salomons Streben nach Glück. Er plätschert seine Philosophie sich selbst ins bange Angesicht. Dionysos …
DIE GRÜNE FEE
Bon jour, mon amour. Schön, Dich zu seh'n! Tres bien, mon bijou. Allez, lass' uns geh'n! J'adore le monde, die …
Des Deutschen Stolz
Längst verhallt – der Klang der Waffen, tief begraben scheint der Krieg. Alte Wundenränder klaffen, in des Friedens süßem Sieg. …
Spiele des Lebens
Niemand will sehen, was wirklich geschehen. Spiele Dein Spiel, versteck möglichst viel. Die Magie funktioniert, der Schein illustriert. Stets ungehemmt, …
sommerregen
ich bin die schale für das regentropfenmeer auf weichen wassern fährt das schiff der wellenträume ins tiefe sein der wassertrommler …
Lebenslicht
Aus eines jungen Mannes Leib entflieht ein weißes Licht umspielt wie frischer Frühlingswind behutsam sein Gesicht. Dann nimmt es Abschied, …
Standpunkt
Manchmal weiß man nicht wo man steht. Dann ist es besser sich hinzulegen. Aufeinander. Oder besser hintereinander. Um nichts aus …
Der gefallene Engel
Ein Engel schwebt vom Himmel hernieder, begeistert meine Phantasie immer wieder. Geliebt zu werden jeden Tag, Zärtlichkeiten wie ich sie …
Georgien
im Schilf wo der Fluss flach ist in den seitlichen Auen im Wiesengelände in dem schnellen Wasserlauf in der Einengung …
sonnenaufgang
die welt im zauberreich noch zwischen tag und nacht das land noch zugedeckt von zarten seidennebeln und japanleicht erscheint im …
Zwergen-Gold
Im Frühtau zu Berge, trari fallala da klirren die Zwerge mit Schaufel mit Hammer in Gang und in Kammer Sie …