Im Dunstkreis eines Dichters
Bücher von und über den Calwer Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse.
Bücher von und über den Calwer Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse.
CALW. Auch wenn Biographen unterschiedlichsten Herkommens ein Leben in Einzelteile zerlegen, jeden Aspekt einer Existenz beleuchten, so bleibt das Endergebnis doch stets nur Stückwerk, ungeachtet dessen, wie viel Material zu der Lebensbeschreibung herangezogen worden ist.
Gezeichnete Berühmtheiten des 20. Jahrhunderts in der Gunter Böhmer-Ausstellung in der Sparkasse Calw
CALW/PFORZHEIM. Weniger literarisches Interesse, sondern eher die Freude am Sammeln bewirkt, dass manche Buchschätze der Nachwelt erhalten bleiben. Obwohl der meistgedruckte deutschsprachige Autor des 20. Jahrhunderts, sind Erstausgaben von Hermann Hesse ausgesprochen rar.
„Prügeljakob“ nannten sie ihn – und das zu einer Zeit, als körperliche Gewalt selbstverständlicher Bestandteil der schulischen Erziehung war. Ganze Schülergenerationen bekamen die Schläge dieses Wüterichs zu spüren, der seine Züchtigungsmethoden nicht auf Rohrstock und flache Hand beschränkte, sondern auch den Einsatz eines Schlüsselbundes auf Schülerköpfen als pädagogisches Mittel praktizierte.
Im Jahr des 50. Bestehens hat der Suhrkamp Verlag mit der Arbeit an einer Gesamtausgabe desjenigen Autors begonnen, der Peter Suhrkamp 1950 die Gründung seines Verlages ermöglichte. Es ist die erste vollständige Ausgabe der Werke Hermann Hesses, die bisher nur in zwei, vom Dichter selbst konzipierten Auswahlausgaben vorlagen.
Zum Anlass der Baltikumtage erlebte das Publikum in der evangelischen Stadtkirche zu Calw „Baltische Impressionen“.
Das 11. Internationale Hermann-Hesse-Kolloquium befasste sich vom 5. bis 6. Juli mit Siddhartha.
Karin Struck sprach am Freitag in der Calwer Aula über den „Dichter der Wandlungen“ Hermann Hesse.
Alois Prinz stellte seine Hesse-Biographie im Kursaal Hirsau vor.
Der Preis der Hermann-Hesse-Stiftung wurde an die Literaturzeitschrift „Edit“ in der Calwer Aula verliehen.