Altes Land

von dummy
Lyrik Bisher keine Bewertung 06.05.2006

Altes Land

Des Wassers zarte Decke schimmert
Getragen von dem trüben See
Der aufgewühlte Grund er wimmert
Die Dunkelheit tut ihm so weh

Verzerrte Welt im Rausch der Wogen
Bejaht vom Spiegel der Natur
Geschmückt mit einem Regenbogen
Die Stille spielt in sanftem Dur

Doch in der Tiefe längst vergessen
Liegt einsam und vor Trauer blind
Das alte Land, vom See gefressen
War doch gerade noch ein Kind

Der Neugier rasche Blicke fehlen
Nur wer verweilt erkennt wovon
Des Wassers Tiefen dir erzählen
Und hört des stillen Schreies Ton

(c) by NØstyler

Bewertung

Bisher keine Bewertung
Schreibst du selbst Gedichte?
Veröffentliche dein Gedicht im Autorentreff auf hhesse.de.

Diskussion

Abonnieren
Benachrichtigen bei
0 Kommentare
Älteste
Neueste Meistbewertet
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
0
Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x