An die Wahren, Guten und Schönen

von dummy
Lyrik Bisher keine Bewertung 07.02.2003

Euch mit mondbeschwerter Braue
todgewahrer Schritt verlässt.
Hinter mir die Flammenaue
Vor mir, wartend, klarer Rest

Ihr, die Recken hoher Dinge,
sternennah und allverwandt,
Schöpferhand an eurer Klinge,
seid dem Leben abgewandt.

Denn wo Zauber herrschen und Wein,
Nachtgebet: „Himmel, spende
Blindheit und noch ein bisschen Sein“,
seid ihr Traum und Legende.

Bewertung

Bisher keine Bewertung
Schreibst du selbst Gedichte?
Veröffentliche dein Gedicht im Autorentreff auf hhesse.de.
Abonnieren
Benachrichtigen bei
0 Kommentare
Älteste
Neueste Meistbewertet
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
0
Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x