Das stille Tun der Dinge

von san
Lyrik 4/5 (1) 01.01.2025

Da ist ein JETZT – so groß und weit.
Ein angehaltnes Atmen in der Welt.
Es kommt nicht. Es ist immer da.

Ein zartes Etwas, das im Fallen sich an Etwas reibt.
Und doch nur tut, als ob es fällt.
So wird das stille Tun der Dinge sich gewahr.

Ein Strahlenschleier Licht,
Brandet brechend eine Gicht
Von winzigem Getier
Durch Kronen grün verlaubter Linden

Kein Suchen ist. Kein Finden.
Nur dieses große, weite HIER.

san

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