Dorn im Auge eines Röschens

von dummy
Lyrik Bisher keine Bewertung 26.07.2002

das Zimmer erstickt
      an seiner abgestandenen Luft
beginne die Ungebung
      wahr zu nehmen
      was sind das für Menschen
neu gefasstes selbst Vertrauen
      ersprießt in verzweifelter Sucht
      versucht zu blühen
      nach einer Betrachtung
der Schlaf dauert ewig
      doch der Traum
      muss gelebt werden
das rege Treiben meiner Angst
      simuliert die Wirklichkeit
geöffnete Babyaugen
      blicken in die alte Welt
      und verlieren ihre reine Unschuld
      an den Spitzen
      der glatten Oberfläche
Masken laufen vor ihren Urteilen
      (als Köder)
      und betrauern süchtig
      ihre farblose Leere
Einbildungen meiner Demut
      niedere Tracht
öffne meine Augen
      und sehe
      zerbrochene Kleinigkeiten
      der Hilflosigkeit
      von belichteten Schaben

Bewertung

Bisher keine Bewertung
Schreibst du selbst Gedichte?
Veröffentliche dein Gedicht im Autorentreff auf hhesse.de.

Diskussion

Abonnieren
Benachrichtigen bei
0 Kommentare
Älteste
Neueste Meistbewertet
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
0
Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x