Schlechtwetter

von dummy
Lyrik Bisher keine Bewertung 26.10.2002

Von Winden gescheucht eilt mit Strenge und Hast
durch düstere Luft dürrer Regen.
Die himmlischen Graufluten kennen nicht Rast,
gehetzt und mit Schwung sie bewegen.

Die Pflänzlichen schunkeln auf sumpfiger Erde
im Takte der keuchenden Böen
als aufrichtig zitternde Ehrfurchtsgebärde,
die Gräser wie Baumgipfelhöhen.

Im Innern der Menschen geht selbiges vor,
getrieben sie wehen durchs Leben.
Jedoch nicht der Wind reißt zu Taten empor,
ein Scheinwert lässt eilig erstreben.

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