Selbsterkenntnis

von dummy
Lyrik Bisher keine Bewertung 17.07.2006

Tief versunken in den Leeren des Trübsals

Verstrickt in den Gleichmut
der Stunden, Tage, Wochen –
selbstvergessenes Stolpern
in die nächste namenlose Phase.

Nicht mal fähig das Ich zu benamsen,
seelenlos schwirrt es umher,
mal gütig hinnehmend,
mal wütend ertragend,
mal stumm leidend,
doch nie strahlend und lebendig.

Fragen steigen auf gen Unbekannt,
flehendliches Wimmern
selbstverkannter Hoffnung,
eine Parodie seiner selbst,
im Höchstmass verachtet
doch stets gut gepflegt.

Wie lächerlich das Bildnis,
eines unbekannten Wesens,
dass täglich hungert
und doch alles verweigert
vor allem sich selbst.

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