Weit weg

von dummy
Lyrik Bisher keine Bewertung 07.06.2006

Weit weg

von der Tür zum Chaos,
der Spiegel der Seele,
triste Öde des Schlachtfelds,
schnöde Barrieren
die Vergangenheit in Holz,
in Stoff und Papier.
Bilder und Schriften,
wie ein Totem
in lichten Farben,
die so grau lachen.
Sarkasmus grinst mir entgegen,
Ironie wächst wie Efeu,
Sinnlosigkeit im Kleinsten,
Schmeißfliegen der Vergangenheit.
Schon die Haustür wie ein Grat,
von hier ab nur für Irre.
Nebenan dröhnt der Alltag,
Düfte im Treppenhaus,
vertrautes Raunen nebenan,
Schuhe vor der Tür.
Doch nicht vor meiner,
kein Alltag nur Gestern,
Flüstern aus stillen Denkmälern
Verdreht sich Vertrautes
Zum Feind im eigenen Nest.

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