Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort
Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.
Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.
Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.
Dieses Gedicht findest du in:
Die Gedichte: Inspirierende Lyrik für alle Generationen | Schmuckausgabe in Leinen | »Ich lese jeden Tag Rilke.« Lady Ga...
* Mit jedem Kauf über diesen Link unterstützt du hhesse.de — ohne Mehrkosten für dich. Vielen Dank!