Wer allein ist

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Wer allein ist, ist auch im Geheimnis, immer steht er in der Bilder Flut, ihrer Zeugung, ihrer Keimnis, selbst die Schatten tragen ihre Glut. Trächtig ist er jeder Schichtung denkerisch erfüllt und aufgespart, mächtig ist er der Vernichtung allem Menschlichen, das nährt und paart. Ohne Rührung sieht er, wie die Erde eine andere ward, als ihm begann. nicht mehr Stirb und nicht mehr Werde: formstill sieht ihn die Vollendung an.

Wann schrieb Gottfried Benn das Gedicht "Wer allein ist"?

Gottfried Benn spricht sein Gedicht „Wer allein ist“

Quelle: Gottfried Benn, Sämtliche Gedichte*
Klett-Cotta, 1998