Kontraste
Dieser Ausdruck auf Deinem Gesicht Dein Mund laechelt Deine Augen tun es nicht Bewegungen von angeborener Anmut Zarte Zuege Kalt, …
Der Stein des Syssiphus
Immer nur aufwärts stundenlag es muss weiter gehn man darf nicht aufgeben man hat es fast geschafft dann rollt der …
Stehen
Verwandeln wir die Welt in kleine Glückesstücke errichten eine vielversprechende Völkerbrücke um zu Wandeln und zu Hüpfen auf allen kleinen …
An den Baum
Einsam, angewurzelt, hängende Glieder, stolz erhoben, die Krone, in der Nacht, Winden trotzend, größer, breiter werdend, weiß, braun, gelb, grün, …
Vermächtnis
Verfrorenes Licht kauert, durchschnitten von Eisgedanken. Dort zerrinnt ein Selbst, während ein anderes Nachtschattengewächse nicht braucht, empor-erzogene vom Gifte deines …
Sternen-Elegie
Ich möchte flieh 'n: über die Wolken hin bis in den unschätzbaren Raum, der seine Tiefe nie verrät. Und zu …
Sommerschnee
Edelsteine vom Himmel brechen das Blau löschen den Schmutz löschen sich selbst fallen auf Häuser fallen auf Kinder löschen den …
Gedicht als Befreiungsakt
Die Seele nach außen gestülpt die Buchstaben tanzen verwirrt durch die dunkle Höhle der Verzweiflung fallen konfus auf das Blatt …
Der Bunkelbold
Die Zeit, die graut, die Wässer schwippen rücklings meterweit, der Dunkelwurm, der locht in seinem Haus! "O Gindela! O Wumpelwacht!", …
Das Foto
Das Foto Sag Kamerad, was hamma da? Ja, Kamerad a Kamera die Kamera vom Kamerad? nein-die Kamera der Frau Mama …
Wechsel
Die Augen weit auf und stehend im Bett. Buecher laut lesen und neue schreiben. Das Alter missachten und Jugend regiert. …
Lebensfigur
Ich schlage mit goldenen Worten um mich, Der Seele zu sagen, dass ich jemand bin, Die Sätze, sie fließen und …