Gedichte
64 Gedichte von 17 Autoren — von Klassik bis Moderne.
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Hermann Hesse
Älterwerden
Sterne der Jugend, wohin Seid ihr hinabgefallen? Keinen mehr von euch allen Seh im Gewölk …
Bekenntnis
Holder Schein, an deine Spiele Sieh mich willig hingegeben; Andre haben Zwecke, Ziele, Mir genügt …
Besinnung
Göttlich ist und ewig der Geist. Ihm entgegen, dessen wir Bild und Werkzeug sind, Führt …
Bhagavad Gita
Wieder lag ich schlaflos Stund um Stund, Unbegriffenen Leids die Seele voll und wund. Brand …
Bücher
Alle Bücher dieser Welt Bringen dir kein Glück, Doch sie weisen dich geheim In dich …
Das Glasperlenspiel
Musik des Weltalls und Musik der Meister Sind wir bereit in Ehrfurcht anzuhören, Zu reiner …
Der Liebende
Nun liegt dein Freund wach in der milden Nacht, Noch warm von dir, noch voll …
Die Welt unser Traum
Nachts im Traum die Städt‘ und Leute, Ungeheuer, Luftgebäude, Alle, weißt du, alle steigen Aus …
Elisabeth
Dir liegt auf Stirne, Mund und Hand Der feine, zärtlich helle Lenz, Der holde Zauber, …
Flötenspiel
Ein Haus bei Nacht durch Strauch und Baum Ein Fenster leise schimmern ließ, Und dort …
Für Ninon
Daß du bei mir magst weilen, Wo doch mein Leben dunkel ist Und draußen Sterne …
Glück
Solang du nach dem Glücke jagst, Bist du nicht reif zum Glücklichsein, Und wäre alles …
Herbstregen im Tessin
O Regen, Regen im Herbst, Grau verschleierte Berge, Bäume mit müde sinkendem Spätlaub Durch beschlagene …
Im Nebel
Seltsam, im Nebel zu wandern! Einsam ist jeder Busch und Stein, Kein Baum sieht den …
In Sand geschrieben
Dass das Schöne und Berückende Nur ein Hauch und Schauer sei, Dass das Köstliche, Entzückende, …
Julikinder
Wir Kinder im Juli geboren Lieben den Duft des weißen Jasmin, Wir wandern an blühenden …
Kennst du das auch
Kennst du das auch, daß manchesmal Inmitten einer lauten Lust, Bei einem Fest, in einem …
Klage
Uns ist kein Sein vergönnt. Wir sind nur Strom, Wir fließen willig allen Formen ein: …
Liebeslied
Ich bin der Hirsch und du das Reh, Der Vogel du und ich der Baum, …
Manchmal
Manchmal, wenn ein Vogel ruft oder ein Wind geht in den Zweigen oder ein Hund …
Soirée
Man hatte mich eingeladen, Ich wußte nicht warum; Viel Herren mit schmalen Waden Standen im …
Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, Blüht jede …
Vergänglichkeit
Vom Baum des Lebens fällt Mir Blatt um Blatt, O taumelbunte Welt, Wie machst du …
Wie eine Welle
Wie eine Welle, die vom Schaum gekränzt Aus blauer Flut sich voll Verlangen reckt Und …
Rainer Maria Rilke
Der Panther
Im Jardin des Plantes, Paris Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, …
Die Engel
Sie haben alle müde Münde und helle Seelen ohne Saum. Und eine Sehnsucht (wie nach …
Du musst das Leben nicht verstehen
Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. Und lass …
Herbsttag
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, …
Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort
Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort. Sie sprechen alles so deutlich aus: Und …
Kindheit
Es wäre gut viel nachzudenken, um von so Verlornem etwas auszusagen, von jenen langen Kindheit-Nachmittagen, …
Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe?
Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe? Ich bin dein Krug (wenn ich zerscherbe?) …
Johann Wolfgang von Goethe
Der du von dem Himmel bist
Der du von dem Himmel bist, Alles Leid und Schmerzen stillest, Den, der doppelt elend …
Der Zauberlehrling
Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben! Und nun sollen seine Geister auch nach …
Mailied
Wie herrlich leuchtet mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! Es …
Nähe der Geliebten
Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer Vom Meere strahlt; Ich denke dein, wenn …
Nur wer die Sehnsucht kennt
Nur wer die Sehnsucht kennt, Weiß, was ich leide! Allein und abgetrennt Von aller Freude, …
Über allen Gipfeln
Ueber allen Gipfeln Ist Ruh', In allen Wipfeln Spürest Du Kaum einen Hauch; Die Vögelein …
Friedrich Schiller
Der Handschuh
Vor seinem Löwengarten, Das Kampfspiel zu erwarten, Saß König Franz, Und um ihn die Großen …
Die Bürgschaft
Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Möros, den Dolch im Gewande; Ihn schlugen die Häscher in …
Die Götter Griechenlands
Da ihr noch die schöne Welt regiertet, An der Freude leichtem Gängelband Glücklichere Menschalter führtet, …
Geburtstagsgedicht
Rastlos vorwärts musst du streben, nie ermüdet Stille stehn, willst du die Vollendung sehn, musst …
Ritter Toggenburg
»Ritter, treue Schwesterliebe Widmet Euch dies Herz, Fodert keine andre Liebe, Denn es macht mir …
Joseph von Eichendorff
Abschied
O Täler weit, o Höhen, O schöner, grüner Wald, Du meiner Lust und Wehen Andächtger …
Der Einsiedler
Komm, Trost der Welt, du stille Nacht Wie steigst du von den Bergen sacht, Die …
In einem kühlen Grunde
In einem kühlen Grunde, Da geht ein Mühlenrad, Mein Liebchen ist verschwunden, Das dort gewohnet …
Zwielicht
Dämmrung will die Flügel spreiten, Schaurig rühren sich die Bäume, Wolken zieh’n wie schwere Träume …
Friedrich Hölderlin
An die Parzen
Nur Einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen! Und einen Herbst zu reifem Gesange mir, Daß williger …
Andenken
Der Nordost wehet, Der liebste unter den Winden Mir, weil er feurigen Geist Und gute …
Heidelberg
Lange lieb ich dich schon, möchte dich, mir zur Lust, Mutter nennen und dir schenken …