Die Schönheit lacht mich aus.
Was für ein schauderhafter Sommer.
Jeden Tag Sonnenschein
und ekelhafter Frohsinn.
Kinderlachen im Garten,
viel zu schön,
erinnern mich daran,
wie traurig ich bin.
Sommer,
deine Schönheit ist von grausamer Natur.
Denn nichts,
was in diesem Leben bleibt.
Nichts ungewisser als die Zeit.
Alles müssen wir aufgeben.
Nichts ist Besitz.
Alles ist Werden und Vergehen.
Alles helle, bunte Leben –
nichts davon ist von Dauer.
So sitze ich im Garten
zwischen Spinnenblume und Hibiskus.
Oh Hibiskus
mit deiner üppigen Blüte.
Deine Schönheit lacht mich aus.
Kann nimmer froh sein.
Deine grellen Farben
verspotten mich.
Einst konnte ich die Schönheit lieben.
Wie selig war dieses Lieben.
Doch DU
wolltest meine Liebe nicht.
Einst träumten wir vom Bad im Mondlicht.
Einst waren unsere Gedanken verbunden.
Es gab nur dich und mich.
Der Schmerz der Vergangenheit
hat uns getrennt.
Jetzt ist Stille
und Einsamkeit.
Eine Sehnsucht,
die kein Erbarmen kennt.
Und so sitze ich im Garten
und schreib sentimental Zeilen.
Bienen fliegen von Blüte zu Blüte,
unbekümmert, stetig,
in ihre Arbeit vertieft.
Nur der Mensch
sinnt,
zweifelt
und ist sinnlos verliebt.
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