Herbstgedichte
7 Gedichte zum Thema HerbstDer Herbst ist die Jahreszeit der Dichter: Ernte und Abschied, fallende Blätter und Nebel liegen in ihm dicht beieinander. Hier findest du bekannte Herbstgedichte im vollständigen Text – von Rainer Maria Rilkes „Herbsttag“ („Herr, es ist Zeit“) und seinem Gedicht „Herbst“ („Die Blätter fallen, fallen wie von weit“) bis zu Gottfried Benns „Astern“.
Auch Hermann Hesse hat den Herbst immer wieder beschrieben: In „Im Nebel“ wird der Gang durch den Nebel zum Bild der Einsamkeit, in „Herbstregen im Tessin“ zum Abschied vom Sommer, und „Vergänglichkeit“ beginnt mit dem Bild „Vom Baum des Lebens fällt mir Blatt um Blatt“. Heiterer ist Theodor Fontanes Ballade „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“, in der die „goldene Herbsteszeit“ Jahr für Jahr Birnen für die Kinder bringt.
Astern
Astern – schwälende Tage, alte Beschwörung, Bann, die Götter halten die Waage eine zögernde Stunde an. Noch einmal …
Gedicht lesen →Herbst
Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender …
Gedicht lesen →Herbstregen im Tessin
O Regen, Regen im Herbst, Grau verschleierte Berge, Bäume mit müde sinkendem Spätlaub Durch beschlagene Fenster blickt Abschiedsschwer …
Gedicht lesen →Herbsttag
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den …
Gedicht lesen →Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, Ein Birnbaum in seinem Garten stand, Und kam die goldene Herbsteszeit, …
Gedicht lesen →Im Nebel
Seltsam, im Nebel zu wandern! Einsam ist jeder Busch und Stein, Kein Baum sieht den andern, Jeder ist …
Gedicht lesen →Vergänglichkeit
Vom Baum des Lebens fällt Mir Blatt um Blatt, O taumelbunte Welt, Wie machst du satt, Wie machst …
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